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Digitale oder Analogkamera?
Diese Frage beschäftigt wohl die meisten Reisenden. Leider ist darauf keine pauschale Antwort zu finden. Vielmehr gilt abzuwägen, was genau ich brauche für meine Zwecke brauche. Daher zunächst einmal in aller Kürze die Vor- und Nachteile der beiden Systeme.
- Auslöseverzögerung. Gemeint ist die Zeit, welche es braucht zwischen dem Abdrücken und dem Moment, in dem das Bild wirklich geschossen wird. Bei alten digitalen Kameras war das tatsächlich ein grosses Problem. Bei neueren, teuren Kameras (vor allem SLR) spielt dies kaum mehr eine Rolle.
- Auflösung: Mittlerweile bieten zwar gute Modelle eine Auflösung von über 10 Megapixeln. Wer jedoch wirklich wert auf hervorragende Qualität bei Vergrösserungen (Postern) legt, sollte unbedingt seine analoge Kamera einpacken.
- Daten: Was früher Filmrollen waren, sind heute Speicherkarten. Diese gibt es mit Grössen von bis zu 4GB. Darauf liessen sich etwa gleich viel Fotos speichern, wie auf 80 Filmrollen. Der Vorteil ist, dass man die Daten leicht duplizieren und austauschen kann. So ist die Chance geringer, alle Bilder zu verlieren.
- Batterien: Da die Kamera Elektronisch funktioniert, braucht sie relativ viel Strom. Am meisten frisst dabei das Display. Daher sind digitale Spiegelreflexkameras, bei denen man den Display ausschalten kann, klar im Vorteil. Wer in Gebiete geht, wo man keinen Strom hat, sollte unbedingt drauf achten, dass auch herkömmliche Batterien in die Kamera passen.
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