30 Juli 2006

Reisepraxis


Der Einfluss des Lichts beim fotographieren

Wenig trägt zum guten Gelingen von Fotos mehr bei, als die idealen Lichtverhältnisse. Wenn diese allerdings nicht vorhanden sind, kann man dem nachhelfen.

Outdoor
Wer draussen fotographiert hat fast immer genügend Licht, um brauchbare Fotos zu schiessen - selbst an regnerischen Tagen. Im Gegenteil besteht das Problem her darin, dass das Licht oft zu hell ist. Dies schränkt bei der Wahl der Blende und der Belichtungszeit ein, zudem sind die Schatten oft sehr stark. Hier kann ein Blitzgerät helfen, die gröbsten Schatten ein bisschen aufzuhellen. Falls möglich sind jedoch die Morgen- und Abendstunden besser: dann ist das Licht weicher. Bei der Erkundung einer Stadt oder einer sehenswürdigkeit kann es sich lohnen, einen Kompass mitzunehmen. Auf diesem lässt sich nämlich abschätzen, ob zum Beispiel in Richtung Morgensonne ein Gebäude steht, dass einen Schatten wirft. So kehrt man wenigstens nicht vergeblich zu einer schönen Stelle zurück.

Innenräume
Fotographieren im Kunstlicht ist oft problematisch. Zum einen stimmt oft der Weissabgleich nicht und das Licht ist zu schwach. Hier helfen Blitzgeräte. Diese

 

sind häufig in den Kamera schon eingebaut, doch wer häufig mit Blitzen fotographien will, sollte sich besser einen externen Blitz zulegen. Mit diesem am besten gegen die Decke (weil weiss) blitzen. Auf diese Weise streut sich das Licht gut und es gibt weniger scharfte Schatten. Zusätzlich helfen hier auch spezielle Vorsätze vor den Blitz.

In Höhlen
Wer grundsätzlich gerne Höhlen oder grosse unbeleutete Innenräume fotographiert kann auch “malen”. Dazu lässt man die Kamara lange offen und läuft herum, während man mehrmals in verschiene Richtungen blitzt. Wichtig sind dabei zwei Sachen: die Kamera muss unbeweglich sein. Am besten mit einem kleinen Stativ. Achten Sie dabei, dass sie nicht zwischen hellem Teil der Höhle und der Kamera stehen oder beim blitzen ihren eigenen schatten werfen. Das kann man später auf dem Bild sehen

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