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Wer mit starken Zoom arbeitet hat zudem noch das Problem mit der Tiefenunschäfe, das wir hier an einer anderen Stelle behandeln. Nur kurz: je stärker der Zoom, desto stärker ist der Hintergrund verschwommen.
Wer dies nicht will, kommt kaum herum, die Einheimischen zu fragen, ob sie für eine Aufnahme bereit sind. In der Regel ist das eigentlich selten ein Problem, denn wenn sich ein Fremder für sie interessiert, wird das in vielen Kulturen als ein Kompliment verstanden. Wer die Sprache nicht spricht, kann einfach auf die Kamera zeigen, oder sich einen kleinen Sprachführer zulegen. Zum Beispiel einer aus der Kauderwelsch- Reihe.
Achtung: In gewissen Kulturen gibts Fototabus. So dürfen zum Beispiel im Tibet keine Begräbnisse fotographiert werden. Hier sind schon Fotographen schwer verletzt worden. Wer also eine seriöse Reisefotographie anstrebt, kommt kaum darum sich, in die Kultur des besuchten Landes einzulesen. Doch dies sollte eigentlich sowieso jeder Tourist tun.
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